Benimmtipp Tunesien ← 21. November 2011

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Trotz der Unruhen des arabischen Frühlings bleibt Tunesien ein gefragtes Urlaubsziel. Sympathiepunkte erntet, wer in der Landessprache höflich grüßen (ahlan) und sich verabschieden (bisläma) kann. Danke (schukran) und bitte (min fadlak) im Wortschatz schaden auch nicht. Souvenirs bleiben angesicht der politischen und wirtschaftlichen Situation für die Bevölkerung eine wichtige Einnahmequelle. Fühlt man sich von aufdringlichen Händlern beleidigt, einfach „Maalesch“ sagen. Das Wort steht für „Schicksal“, lässt aber viele Interpretationen zu, zum Beispiel, dass sich der Händler nichts daraus machen solle, weil es das Schicksal so wolle.

Dos:

  • Freundlich Grüßen und Begrüßen, Bedanken und Verabschieden, möglichst in Landessprache (siehe oben)
  • Preise verhandeln und um Rabatt bitten oder zusätzliche Vorteile (z.B. drittes Papyrusbild gratis) fordern
  • Aufdringliche Händler in Schranken weisen
  • Bakschisch (Trinkgeld) für die geringste Kleinigkeit parat haben

Don‘ts:

  • Linke Hand reichen oder entgegen nehmen, denn sie gilt als unrein
  • Alkohol außerhalb touristisch erschlossener Gebiete in der Öffentlichkeit trinken
  • Nackte Fußsohlen zeigen
  • Ungefragt Fotos von Fremden machen
  • Arabischer Frühling als Small Talk Thema

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